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Pressemitteilungen


Pressemitteilung: AK Grüne MuslimInnen unterstützt Aufruf zur friedlichen Demo gegen Pro Köln/Pro NRW am 07. Mai

An diesem Samstag planen die RassistInnen von Pro Köln/Pro NRW wieder einmal einen rassistischen Aufmarsch in der Kölner Innenstadt. Der AK Grüne MuslimInnen ruft ebenso wie bei den kläglich gescheiterten Aufmärschen in 2008 und 2009 zur friedlichen Gegendemonstration auf.

"In den letzten Jahren beobachten wir einen immer aggressiveren und offener auftretenden antimuslimischen Rassismus. Die selbsternannte Bürgerbewegung von Pro Köln/Pro NRW nutzt die in der Gesellschaft latent vorhandenen Ressentiments gegen Musliminnen und Muslime für ihre Zwecke und schürt gezielt antimuslimischen Rassismus. Spätestens wenn selbst ein Ratsmitglied Menschen nicht-deutscher Herkunft tätlich angreift, ist klar, dass es sich bei Pro Köln/Pro NRW um eine Partei handelt, die sich definitiv nicht auf dem Boden des demokratisch verfassten Rechtsstaats bewegt. Wir haben es mit einer offen rassistischen Partei der extremen Rechten zu tun.", stellt Hasret Karacuban, Sprecherin des AK Grüne MuslimInnen fest.

Ihr Sprecherkollege Ali Bas ergänzt "Deshalb unterstützen wir als AK Grüne MuslimInnen den Aufruf zur Gegendemonstration am Samstag den 07. Mai des Bündnisses 'Köln stellt sich quer'. Es ist wichtig, dass wir uns Rassismus zu jeder Zeit entgegenstellen, gleich gegen welche Gruppe er sich richtet. Rassismus ist und bleibt ein Verbrechen! Setzten wir wieder gemeinsam ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Hetze von Pro Köln/Pro NRW!"

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 06.05.2011

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Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Pressemitteilung: Grüne Muslime gratulieren Canan Ulufer zu Platz 6 auf der DirektkandidatInnenliste in Hamburg Altona

Der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen NRW gratuliert Canan Ulufer herzlich zur Wahl auf Platz 6 der DirektkandidatInnenliste der GAL Hamburg für den Bezirk Altona. Canan Ulufer hat sich am Wochenende erfolgreich um einen Platz auf der DirektkandidatInnenliste der GAL Hamburg im Bezirk Altona beworben und startet nun in den Wahlkampf zur Hamburgischen Bürgschaft ein. Wir freuen uns sehr, dass mit Canan eine kopftuschtragende Muslima im Rennen um die Bürgschaft ist und in Hamburg Altona eine grüne KandidatInnenliste entstanden ist, die die Vielfalt unserer Gesellschaft wiederspiegelt. Wir wünschen ihr viel Kraft und Erfolg für den Wahlkampf und natürlich auch für ihre politische Arbeit.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 19.01.2011

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Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Grüne Muslime unterstützen Kandidatur von Canan Ulufer für die GAL-Landesliste zur Wahl der Hamburgischen Bürgschaft

Der Arbeitskreis unterstützt die Kandidatur von Canan Ulufer für die Landesliste der GAL zur Wahl der Hamburgischen Bürgschaft.

"Wir haben zu verschiedenen Gelegenheiten in der Vergangenheit sehr gut und eng mit Canan Ulufer in ihrer Funktion als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Flucht zusammengearbeitet und freuen uns nun, dass sie sich noch stärker als bisher einbringen will." erklärt Hasret Karacuban, Sprecherin des AK Grüne MuslimInnen NRW.

Ihr Sprecherkollege Ali Bas ergänzt: "Es ist toll, dass eine kopftuchtragende Frau für die Landesliste der GAL in Hamburg kandidiert. Die Sichtbarkeit der kulturellen und religiösen Vielfalt in unserm Land sollte sich auch in den Parlamenten wiederspiegeln."

In der ersten Januarwoche wählt die GAL die Landesliste zur Wahl der Hamburgischen Bürgschaft. Canan Ulufer ist Pädagogin und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Flucht der GAL in Hamburg und kandidiert für einen der aussichtsreichen Listenplätze.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 04.01.2011

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Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Petition gegen die Verleihung des Freiheitspreises an Necla Kelek ein starkes Zeichen

Der Arbeitskreis Grüne Muslime NRW wertet die von ihr initiierte Online-Petition gegen die Verleihung des "Freiheitspreises" der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung an die türkischstämmige Soziologin und Islamkritikerin Necla Kelek als Erfolg und starkes Zeichen gegen das Schüren von Vorurteilen gegenüber Muslimen Deutschland.

Rund 1300 Bürgerinnen und Bürger, Muslime wie Nichtmuslime aus Deutschland und dem benachbarten Ausland beteiligten sich an der insgesamt eine Woche andauernden Petition im Internet. Unter den Beteiligten sind auch Vertreterinnen und Vertreter muslimischer Organisationen, Parteien sowie Sozial- und Bürgerechtsbewegungen.

Dazu der Sprecher des AK Grüne Muslime NRW, Ali Bas: "Diese Menschen wehren sich vor allem gegen die beleidigenden Äußerungen Keleks, die sie in ihren jüngsten Interviews von sich gegeben hat, die nichts mehr mit der Diskussion oder Meinungsfreiheit zu tun haben."

Kelek behauptete in mehreren Gesprächen mit dem ZDF, dass muslimische Männer aufgrund ihres angeblich gesteigerten Sexualtriebes Sodomie praktizieren würden. Frauen mit Kopftuch bezeichnet sie als "Islam Bitches". Behauptungen, die die Soziologin nicht wissenschaftlich belegt, sondern als eigene Feststellungen für allgemein gültig erklärt.

"Wir sind für eine offene und ehrliche Auseinandersetzung zwischen Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft zum Thema "Islam", allerdings helfen uns Beleidigungen und Pauschalurteile wie sie Frau Kelek abgibt und die Ehrung dessen durch die Naumann-Stiftung keinesfalls weiter." so Hasret Karacuban, Sprecherin des AK Grüne Muslime.

"Natürlich steht es der Friedrich-Naumann-Stiftung frei, auszuzeichnen wen sie will, wir weisen aber darauf hin, dass so ein Preis immer eine gesellschaftliche Signalwirkung hat. Das Signal, dass durch die aktuelle Preisträgerin Kelek ausgeht ist kein gutes." so Karacuban weiter.

"Wenn pauschale Beleidigungen von Minderheiten jetzt gesellschaftlich durch eine Preisverleihung salonfähig gemacht werden sollen, dann zeugt das schon von einer gehörigen Portion Verantwortungslosigkeit, wie auch ein Teil der Beiträge im Forum der Petition deutlich gemacht hat, die ausschließlich rassistisch waren." ergänzt AK-Sprecher Bas.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 05.11.2010

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Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Ende des Ramadan - NRW-Grüne wünschen gesegnetes Zuckerfest

Die Grünen NRW und der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen NRW gratulieren allen Musliminnen und Muslimen zum Ramadanfest und wünschen ein gesegnetes, friedliches und schönes Eid Al-Fitr.

"Der Islam ist Teil unseres Landes, denn von den 4 Millionen Musliminnen und Muslimen lebt etwa eine Million in Nordrhein-Westfalen", erklärt die Landesvorsitzende der NRWGrünen, Monika Düker. "Die multireligiöse Gesellschaft ist eine Herausforderung für uns alle gemeinsam. Religionsfreiheit ist ein hohes Gut in unserer Verfassung - ein gleichberechtigtes Miteinander der unterschiedlichen Religionen gehört zu einer erfolgreichen Integration. Das heißt: Wir wollen den Dialog über Lösungsmöglichkeiten bei Integrationsdefiziten anstatt Ausgrenzung und Diffamierung. Dazu gehört für uns die Einführung islamischen Religionsunterrichts an Schulen oder die Einrichtung eines zusätzlichen Lehrstuhls für islamische Theologie an unseren Universitäten zur Ausbildung von Lehrkräften."

Hasret Karacuban, Sprecherin des AK Grüne MuslimInnen:
"Dass Musliminnen und Muslime das Ramadanfest so offen und einladend feiern, macht sehr deutlich, wie vielfältig unsere Gesellschaft ist. Diese multikulturelle und multireligiöse Vielfalt werden wir uns von den Spaltern nicht nehmen lassen."

Wie in aller Welt haben Muslime in Deutschland und NRW sich einen Monat lang dem Fasten gewidmet, um die Bedeutung von Armut verstehbar und auch spürbar zu machen und so den Wert des guten Lebens erneut schätzen zu lernen.

Diesen guten Wünschen schließt sich auch die Landesarbeitsgemeinschaft Interkulturelles Zusammenleben Hamburg an.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 09.09.2010

Bei Rückfragen:
Andrea Rupprath
Pressesprecherin Bündnis 90/Die Grünen NRW Landesgeschäftsstelle
Jahnstr. 52
D-40215 Düsseldorf
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AK Grüne Muslime NRW zu den Äußerungen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin

Mit großer Sorge beobachtet der AK Grüne Muslime NRW das zunehmend aggressiver werdende öffentliche Klima gegenüber Menschen muslimischen Glaubens in Europa.

Der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin reiht sich dabei heute mit seinem jüngst erschienenen rechtspopulistischen Pamphlet in die Reihe der Keleks und Wilders dieser Welt ein, die auf dem Rücken von Muslimen ihren ganz persönlichen Profit machen wollen, indem sie sozio-ökonomische Probleme kulturalisieren. Dabei sinniert der ehemalige Berliner Finanzsenator, Noch-Vorstandsmitglied der Bundesbank und Noch-SPD-Mitglied Sarrazin über die angebliche Bedrohung Deutschlands durch Menschen muslimischen Glaubens.

Sarrazins These von der Vererbbarkeit von Intelligenz trägt deutliche Züge des Sozialdarwinismus und degradiert muslimische Bürgerinnen und Bürger dieses Landes zu Menschen zweiter Klasse. Diese biologistische Kultualisierung ist beleidigend und rassistisch. Nach Lösungen für bestehende Integrationsprobleme sucht Sarrazin gar nicht erst. Stattdessen zeichnet er ein fatalistisches Szenario, indem Deutschland zugrunde geht.

Bereits im letzten Jahr ist Sarrazin mit den gleichen Thesen an die Öffentlichkeit getreten und hat nach anfänglich großer Kritik auch viele Unterstützer innerhalb der Eliten gefunden. Es zeigte sich, dass islamophobe Gedanken tatsächlich „salonfähig“ geworden sind. Mit seinem Buch greift Sarrazin eben diese Thesen wieder auf und versucht sie mit lückenhaft vorgestellten Statistiken zu füttern.

Der AK Grüne MuslimInnen NRW setzt nach wie vor auf die Vernunft und den Verstand des Menschen und fordert die Rückkehr zur sachlichen Diskussion über die Probleme der Integration von MigrantInnen in Deutschland, die vor allem mit schlechten Bildungschancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu tun haben.

Wir empfehlen Herrn Sarrazin sich gründlich mit dem Islam und seiner positiven Einstellung zur Bildung auseinanderzusetzen, anstatt ungesicherte Halbwahrheiten über 4 Millionen Muslime in die Welt zu setzen.

Der AK Grüne MuslimInnen hält die sofortige Abberufung von Herrn Sarrazin aus dem Vorstand der Bundesbank für zwingend notwendig. Wer ganze Bevölkerungsgruppen aus dieser Gesellschaft ausschließt und herabsetzt, hat in einer Institution die der Bevölkerung dient, nichts verloren.

Wichtiger ist jedoch, dass wir als Gesellschaft Sensibilität und Strategien gegen die weitere Verbreitung von Islamophobie entwickeln. Denn dann hätten all die Sarrazins keinen Nährboden mehr für diese unhaltbaren Thesen.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 01.09.2010

Bei Rückfragen:
Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Pressemitteilung zu den Aufmärschen von Pro NRW und NPD im März 2010

AK Grüne MuslimInnen stellt sich quer gegen die muslimfeindlichen Aufmärsche von Pro NRW und Co. in NRW

An diesem Wochenende werden rechtsextreme Parteien wie „Pro NRW“ und die „NPD“ antimuslimische Aufmärsche im gesamten Ruhrgebiet beginnen, um so auf Kosten von Minderheiten ihren ganz speziellen Landtagswahlkampf einzuläuten.

Hierzu bemerkt der Sprecher und Landtagskandidat des Arbeitskreises Grüne MuslimInnen NRW, Ali Bas:

„Pro NRW und Co. haben außer übelster Hetze und Diskriminierung gegen Minderheiten rein gar nichts zu bieten. Stattdessen wird versucht auf dem Rücken von Muslimen Ängste zu schüren, um möglichst viele Stimmen am 9.Mai zu bekommen. Dieses Vorgehen ist nicht nur eine Schande für unser Land, sondern auch noch ekelig und menschenfeindlich.“

Auch der stellvertretende Sprecher und grüne Ladtagskandidat Samir Fetic findet dazu die passenden Worte:

„Was NRW braucht sind ein gerechtes Bildungssystem, mehr Klimaschutz und mehr Jobs und keine geistigen Brandstifter aus dem Giftschrank der Geschichte. Darum gehen wir zusammen mit allen friedliebenden und demokratisch denkenden Menschen am 27. und 28. März 2010 in Duisburg auf die Straße zum Gegenprotest!“

Der AK Grüne MuslimInnen stellt sich zusammen mit allen demokratischen Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Moscheen, Bürgerinitiativen, Migrantenvereinen, anderen gesellschaftlichen Gruppen und Privatpersonen quer gegen Rechts und unterstützt die Protestaktionen gegen die islamfeindliche Hetze von Pro NRW und Co.!

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 25.03.2010

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Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Pressemitteilung zum Dresdener Urteil

Grüne MuslimInnen NRW begrüßen klares Urteil im Mordprozess gegen Alex W.

Der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen NRW begrüßt das Urteil und hebt die einwandfreie, professionelle Prozessführung hervor. Der auch im Ausland vielbeachtete Prozess war sehr gut vorbereitet. Im Verlauf des Prozesses wurde an kritischen Punkten auf Deeskalation gesetzt. So verlief der Prozess – anders als im Vorhinein befürchtet – ohne nennenswerte Zwischenfälle.

„Nachdem Marwa El-Sherbini in einem Gerichtssaal ermordet wurde hatte das Vertrauen vieler Musliminnen und Muslime in unser Rechtssystem gelitten. Das Urteil zeigt deutlich, dass unser Rechtssystem funktioniert.“ so Ali Baº, Sprecher des AK Grüne MuslimInnen NRW. Sein Sprecherkollege Samir Fetic ergänzt „Dieser symbolische Charakter des Urteils muss nun auch in konkrete Politik umgesetzt werden. Wir müssen Islamophobie als eine Form der Menschenfeindlichkeit begreifbar machen und uns islamophoben Strömungen eindeutig entgegenstellen.“

Am 11. November kam das Landgericht in Dresden zu einem Urteil im Mordprozess gegen Alex W., der im Sommer 2009 Marwa EL-Sherbini aus einer islamophoben Motivation heraus ermordete. Alex W. wurde zu einer lebenslangern Haftstrafe verurteilt. Die besondere Schwere der Tat wurde festgestellt, sodass eine Haftentlassung nach 15 Jahren praktisch nicht möglich ist. Alex W. hatte am 01. Juli 2009 während einer Gerichtsverhandlung Marwa El- Sherbini brutal erstochen. Ihr Ehemann wurde bei dem Versuch sie zu schützen von Alex W. schwer verletzt. Der dreijährige Sohn musste die Tat mit ansehen. Das klare Urteil vom Mittwoch wird von Politik im In- und Ausland sowie von der muslimischen Bevölkerung in Deutschland begrüßt.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 13.11.2009

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Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Pressemitteilung zum Gesinnungstesturteil

Grüne MuslimInnen NRW fordern vollständige Rücknahme des Gesinnungstest für muslimische Studierende

Das Landgericht Münster hat vergangene Woche der Klage eines Studenten aus Marokko gegen den so genannten „Gesinnungstest“ für muslimische Studierende aus dem Ausland stattgegeben und den Test wegen fehlender Informationen zum Datengebrauch für gesetzeswidrig erklärt.

Der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen NRW begrüßt das Urteil und lobt den Mut des Studenten dagegen zu klagen. Der AK Grüne MuslimInnen sieht aber hier noch lange kein Ende der Pauschaldiskriminierung von muslimischen Studierenden aus dem Ausland.

„Wir fordern nicht die bloße Überarbeitung dieses diskriminierenden Testes, sondern die komplette Rücknahme durch Innenminister Wolf (FDP)!“ so Ali Bas, Sprecher des AK Grüne MuslimInnen NRW.

„Nach dem Urteil zum Gesinnungstest, der Onlinedurchsuchung und anderen innenpolitischen Fehltritten muss hinterfragt werden warum die FDP den Innenminister in NRW stellt.“ bemerkt seine Sprecherkollegin Hasret Karacuban abschließend.

Der „Gesinnungstest“ wurde seit Anfang 2008 nur in NRW von Ausländerbehörden an tausende ausländische Studierende aus muslimischen Ländern vorgelegt und fragt u.a. nach Mitgliedschaft in terroristischen Vereinigungen und nach Anschlagsvorhaben. Damit verknüpft ist die zum Studium nötige Aufenthaltsgenehmigung. Der Test wird von Hochschulen, Studierendenvertretungen und muslimischen Organisationen abgelehnt und als Generalverdacht wahrgenommen.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 23.10.2009

Bei Rückfragen:
Hasret Karacuban (hasret@gruene-muslime.de)

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Pressemitteilung zur Veranstaltung "Was nach Dresden?" am 13. August 2009 in Berlin

Jüdische Sozialdemokraten und Muslime aus der Grünen Partei laden zur Diskussion über die Auswirkungen des Mordes im Dresdner Gerichtssaal ein.

Am Donnerstag, den 13. August 2009 diskutieren der Parteivorsitzende der Bündnis 90/ Die Grünen Cem Özdemir, Mitglied des Bundestages Eva Högl (SPD) und der taz Redakteur Philipp Gessler auf Einladung des Arbeitskreises Jüdischer Sozialdemokraten und der Grünen Muslime über den Umgang mit menschenfeindlichen Phänomenen in Deutschland.

Den Mord an Ägypterin Marwa El-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal nehmen die Veranstalter zum Anlass, eine öffentliche Diskussion über die adäquaten politischen und gesellschaftlichen Reaktionen auf solche Vorfälle anzustossen. „Wir haben lange Zeit geglaubt, die Diskriminierung in Deutschland erfolgreich bekämpft zu haben, solche Taten erschüttern unser Gefühl in diesem Lande sicher zu sein“, so die Sprecherin der Grünen Muslimminen Hasret Karacuban. Der mitveranstaltende Publizist Alexander Hasgall pflichtet ihr bei: „Eine plurale Gesellschaft kann solche Taten nicht unwidersprochen hinnehmen. Mit unserer Veranstaltung wollen wir ein Zeichen setzen!“.

Was nach Dresden?

Verantwortung der Politik und Gesellschaft angesichts alter und neuer Formen der Menschenfeindlichkeit.

Centrum Judaicum
Oranienburger 28-30 Berlin
19.00 - 20.30 Uhr
13. August 2009


Grußwort:
Hasret Karacuban, AK Grüne MuslimInnen
Sergey Lagodinsky, AK Jüdischer SozialdemokratInnen

Diskussion:
Cem Özdemir, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Eva Högl, Mitglied des deutschen Bundestages, SPD
Philipp Gessler, Redakteur, TAZ
Moderation: Sergey Lagodinsky, Sprecher AK jüdische SozialdemokratInnen

Bei Rückfragen:
Alexander Hasgall - Tel.: 0177 7123546

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Pressemitteilung zum zweiten Antiislamisierungskongress

Grüne unterstützen friedlichen Protest in Köln - Landesvorsitzende und AK Muslime: Zweiten Rassistenkongress verhindern!

Nach dem erfolgreichen Protest tausender Menschen gegen den so genannten "Antiislamisierungskongress" in Köln im September 2008, hat die rechte "Pro Köln/Pro NRW" für den kommenden Samstag zu einem zweiten Hetzkongress aufgerufen. Die Grünen NRW und der AK Grüne MuslimInnen rufen zum gewaltfreien Protest gegen diesen Kongress auf, zu dem wieder Rechtsextreme, Rechtspopulisten und Faschisten aus ganz Europa erwartet werden. Dazu erklären die Vorsitzenden der NRW-Grünen, Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke:

"Wir Grüne haben am 20. September 2008 zusammen mit tausenden Menschen bei dem ersten Versuch für den rassistischen Hetzkongress mit der Besetzung des Heumarktes und anderen Aktionen ein klares Zeichen gesetzt, dass wir keinen Rassismus in Köln und anderswo dulden. Die Grünen NRW treten für Vielfalt und ein friedliches Miteinander der Kulturen ein. Deshalb rufen wir zu einem bunten, vielfältigen und gewaltfreien Protest in Köln auf. Wir bitten auch die Polizei vor Ort, durch ihr Einsatzkonzept dafür Sorge zu tragen, dass jegliche Eskalation, die für das Signal eines breiten demokratischen Protests schädlich wäre, vermieden wird. Nur ein gewaltfreier und breit getragener Widerstand bringt unserer Ansicht nach den gewünschten Erfolg."

Für den Arbeitskreis Grüne MuslimInnen ergänzen Hasret Karacuban und Samir Fetic:

"Anscheinend hat die demokratische Ohrfeige vom September gegen die rassistische Hetze gegen MuslimInnen noch nicht richtig gesessen. Wir werden den Feinden der Demokratie auch dieses Mal zeigen, dass für sie kein Platz in dieser Gesellschaft ist. Darum ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen zur Demo nach Köln kommen und rufen insbesondere auch Musliminnen und Muslime zur Teilnahme auf."

Bündnis 90/Die Grünen NRW und Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 07.05.2009

Bei Rückfragen:
Andrea Rupprath
Pressesprecherin Grüne NRW
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Pressemitteilung zum "Anti-Islamisierungskongreß" in Köln

Grüne unterstützen Protest gegen Rassistenkongress in Köln - Landesvorsitzende und AK Muslime: Kein Platz für gesellschaftliche Brandstifter

Die Grünen NRW und der AK Muslime rufen zum Protest gegen den Rassisten-Kongress in Köln auf, zu dem die rechtsextreme "Pro Köln" bis zu 1.500 Rechtsextreme, Rechtspopulisten und Faschisten aus ganz Europa erwartet

"Es ist richtig, dafür einzutreten, dass Rechtsextreme ihre hetzerische Propaganda nicht verbreiten können", erklären die Vorsitzenden der Grünen NRW, Arndt Klocke und Daniela Schneckenburger. "Die Grünen NRW treten ein für Vielfalt und ein friedliches Miteinander der Kulturen. Dass ausgerechnet Köln mit einem sogenannten "Anti-Islamisierungskongress" den Boden für die Verbreitung dieser fremdenfeindlichen und gesellschaftsspaltenden Propaganda im Vorfeld der Wahlen 2009 sein soll, empfinden wir als besondere Provokation. Deshalb unterstützen wir die Proteste gegen den Rassistenkongress und auch den Kölner Blockadeaufruf. Wir begrüßen, dass Köln sich quer stellt, bitten aber die Polizei vor Ort, durch ihr Einsatzkonzept dafür Sorge zu tragen, dass jegliche Eskalation vermieden wird. Nur ein gewaltfreier Widerstand bringt unserer Ansicht nach den gewünschten Erfolg."

Die Sprecher des Arbeitskreises Grüne MuslimInnen, Hasret Karacuban und Ali Bas,ergänzen: "Was wir vor Ort am wenigsten gebrauchen können sind gesellschaftliche Brandstifter wie die von "Pro Köln", die die Ängste gegenüber Muslimen nutzen, um ihre menschenfeindliche Ideologie durchzusetzen. Wir müssen dies als gesamtgesellschaftliches Problem begreifen und diesen Strömungen entschieden entgegentreten."

Es wird am kommenden Samstag um 9.00 Uhr zwei Treffpunkte geben: Der DGB-Treffpunkt zur Kundgebung, Demonstration und Menschenkette ist auf dem Roncalli-Platz vor dem Kölner Dom - der zur Blockade in Gürzenich.
Die Kundgebung am Kölner Dom beginnt um 10.00 Uhr. Im Anschluss gibt es eine Demonstration zum Heumarkt, wo eine Menschenkette gebildet wird. Dort wird gegen 11.30 Uhr der OB-Kandidat von SPD und Grünen in Köln, Jürgen Roters sprechen. Auch Volker Beck (MdB der Grünen) wird dort reden.

Bündnis 90/Die Grünen NRW und Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 17.09.2008

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Andrea Rupprath
Pressesprecherin Grüne NRW
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Pressemitteilung zur SprecherInnenwahl im Juni 2008

Neue SprecherInnen gewählt

Der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen wählte Hasret Karacuban zur neuen Sprecherin und Ali Bas zum neuen Sprecher. Beide wurden mit deutlicher Mehrheit gewählt und werden den AK in den nächsten zwei Jahren nach innen und außen vertreten.

Ali Bas (31) ist Gymnasiallehrer und Kreisverbandssprecher im Kreis Warendorf. Hasret Karacuban (28) ist Soziologin aus Köln. Beide hatten bisher als stv. SprecherIn gewirkt.

Hatice Bercin (30), Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und Samir Fetic (35), Regierungsbeschäftigter beim Land NRW, wurden - ebenfalls mit großer Mehrheit - zur stellvertretenden Sprecherin und zum stellvertretendem Sprecher gewählt.

Die bisherige Sprecherin Nahla Manai und der bisherige Sprecher Mounir Azzaoui hatten sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt. Der Arbeitskreis bedankte sich bei beiden ganz herzlich für die geleistete, sehr gute Arbeit in den letzten zwölf Monaten. Beide haben wesentlich dazu beigetragen, dass der AK innerhalb kurzer Zeit als kompetente religionspolitische Stimme innerhalb und außerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen wahrgenommen wird.

Das neue SprecherInnenteam wird die bisherige Arbeit zum Thema Gleichstellung muslimischer Religionsgemeinschaften weiter verfolgen und die bereits angestoßene Diskussion hierzu innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen weiter fortführen. Darüber hinaus wird der Arbeitskreis in den kommenden Wahlkämpfen ab 2009 seine Kräfte dazu einsetzen, um insbesondere Migranten stärker für politische Fragen und Prozesse zu interessieren.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 2. Juni 2008

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Pressemitteilung zur SprecherInnenwahl am 22.Mai 2007

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen wählt erstmalig Sprecherin und Sprecher

Am vergangenen Wochenende (Samstag, 19. Mai 2007) wurden Nahla Manai und Mounir Azzaoui zu den ersten SprecherInnen des Arbeitskreises Grüne MuslimInnen gewählt. Beide wurden im 1. Wahlgang mit deutlicher Mehrheit von den anwesenden Mitgliedern gewählt und werden damit für ein Jahr die Interessen des Arbeitskreises nach innen und außen vertreten.

Nahla Manai (27) ist angehende Sozialwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Migrationsarbeit. Sie ist Mitglied im Kreisverband Duisburg. Mounir Azzaoui (29) promoviert im Fach Politikwissenschaften und arbeitet freiberuflich als Politikberater. Er arbeitete von 2001-2006 für den Zentralrat der Muslime in Deutschland und ist Mitglied im Kreisverband Aachen-Land.

Ebenfalls mit deutlicher Mehrheit wurden Ali Bas (30), Gymnasiallehrer und Kreisverbandssprecher im Kreis Warendorf und die Soziologin Hasret Karacuban (27) aus Köln zu den stellvertretenden SprecherInnen gewählt.

Der Arbeitskreis wird sich in den nächsten Monaten vor allem mit der Frage der rechtlichen Gleichstellung muslimischer Organisationen mit den christlichen und jüdischen Religionsgemeinschaften beschäftigen. Dabei gilt es zum einen möglichst alle bestehenden Selbstorganisationsformen von Muslimen auf der Grundlage des deutschen Religionsverfassungsrechts zu berücksichtigen. Andererseits wird auszuloten sein, welche Spielräume im Religionsverfassungsrecht genutzt werden können, um dem muslimischen Selbstverständnis - keine Hierarchie und Mitgliedschaftszwang - gerecht zu werden.

In den nächsten Monaten sollen zudem weitere Gespräche mit verschiedenen Gremien und Mandatsträgern von Bündnis90/Die Grünen auf Bundes- und Landesebene zur Vorstellung des Arbeitskreises geführt werden. Sprecher Mounir Azzaoui wird heute die ersten Gespräche nach der Wahl mit Ekin Deligöz, MdB (Familienpolitische Sprecherin) und Volker Beck, MdB (Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschrenrechtspolitischer Sprecher) von der Bundestagfraktion Bündnis90/Die Grünen führen.

Der Arbeitskreis Grüne MuslimInnen wurde im März 2007 von einer Gruppe grüner Mitglieder aus NRW gegründet. Der Arbeitskreis möchte Muslime bei Bündnis90/Die Grünen vernetzen und muslimische Mitbürger und Migranten motivieren, sich politisch stärker zu engagieren. Zur Zeit besteht der Arbeitskreis aus über 50 Mitgliedern. Es ist der erste Zusammenschluss dieser Art in einer deutschen Partei. Der Arbeitskreis steht allen Interessierten Grünen und grünen-nahen, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Weltanschauung, offen.

Arbeitskreis Grüne MuslimInnen
Düsseldorf, 22. Mai 2007

Kontakt: Mounir Azzaoui
Tel.: 02404 - 80 38 31
Mobil: 0172 - 717 3456
gruene-muslime@gmx.de

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Pressemitteilung zur Gründung des Arbeitskreises am 11.März 2007

Gründung „Offener Arbeitskreis grüner Muslime/innen“ - Erster Zusammenschluss politisch aktiver Muslime/-innen innerhalb einer deutschen Partei

Düsseldorf - Am 11. März 2007 wurde die Gründung des „Offenen Arbeitskreis grüner Muslime/-innen“ von einer Gruppe grüner Muslime/-innen aus NRW in den Räumen der Landesgeschäftsstelle von Bündnis90/Die Grünen in Düsseldorf vorgenommen. Dies ist bundesweit der erste Zusammenschluss politisch aktiver Muslime/-innen innerhalb einer deutschen Partei.

Die Aufgaben dieses Arbeitskreises bestehen vor allem in der Vernetzung grüner Muslime in NRW, einer innerparteilichen Beratungsfunktion und einer Scharnierfunktion zwischen Bündnis 90/Die Grünen und muslimischen Gruppen und Organisationen.

Der Arbeitskreis wird sich zunächst auf die Situation in NRW konzentrieren und sich in den nächsten Monaten, insbesondere mit der Frage der rechtlichen Integration des Islam, auseinandersetzen. Dabei werden die grünen Muslime/-innen ein besonderes Augenmerk auf die Integration der muslimischen Verbände u. Organisationen, in Bezug auf das etablierte Staat-Kirche-Verhältnis, werfen.

Der Arbeitskreis möchte auf die bisherige zukunftsorientierte bündisgrüne Politik aufbauen und nicht zuletzt auch muslimische Mitbürger stärker dazu motivieren, sich politisch zu engagieren. Der Arbeitskreis ist selbstverständlich auch für interessierte Nicht-Muslime offen und setzt auf einen konstruktiven Dialog als Basis für die künftige Arbeit.

Bei Rückfragen:
Mounir Azzaoui
gruene-muslime@gmx.de
Tel.: 0 24 04 – 80 38 31
Mobil.: 0172 – 717 3456

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